[Stiftung Hessischer Naturschutz]

Ziele

Die Stiftung Hessischer Naturschutz f├Ârdert materiell und ideell den Schutz der Natur und der Landschaft und soll damit zur Erhaltung der nat├╝rlichen Umwelt und der nat├╝rlichen Lebensgrundlagen dienen.

Ziel der 1978 gegr├╝ndeten Stiftung als Bindeglied zwischen amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz ist es, Projekte des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu f├Ârdern. Dazu geh├Âren auch Projekte zur Sensibilisierung der Bev├Âlkerung f├╝r die Themen des Naturschutzes sowie Projekte zur Verbreitung des Naturschutzgedankens. Dabei war es immer erkl├Ąrtes Ziel, Projekte unb├╝rokratisch zu f├Ârdern.

1978 wurden die zentralen Ziele der Stiftung wie folgt definiert:

  • die Erhaltung der nat├╝rlichen Lebensgrundlagen f├╝r Mensch, Tier und Pflanze,
  • die R├╝ckgewinnung des ├Âkologischen Gleichgewichts dort, wo es zerst├Ârt oder gef├Ąhrdet ist,
  • der Schutz seltener, vom Aussterben bedrohter Pflanzen und Tiere,
  • die Verteidigung und Bewahrung der noch intakten Landschaftsgebiete in Hessen,
  • die Verbreitung des Naturschutzgedankens durch gezielte ├ľffentlichkeitsarbeit,
  • die F├Ârderung von Projekten zur Erhaltung von Biotopen.

2007 wurden in der F├Ârderrichtlinie folgende Themenbereiche benannt, die Gegenstand der F├Ârderung sind:

  • Erhaltung der Biodiversit├Ąt,
  • Untersuchungen im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege,
  • Unterst├╝tzung und F├Ârderung von Ma├čnahmen zur Umweltbildung und ├ľffentlichkeitsarbeit.
Satzung der Stiftung Hessischer Naturschutz

Gef├Ąhrdete Arten in Hessen

Schwarzstorch (Ciconia nigra)
Wussten Sie, dass der Schwarzstorch fr├╝her als Fischereisch├Ądling galt und deswegen das letzte Brutpaar in Battenberg an der Eder 1909 geschossen wurde?
Von weltweit 19 Storcharten hat unser ÔÇ×WaldstorchÔÇť die gr├Â├čte Verbreitung; sie reicht von Portugal ├╝ber Eurasien bis zum Pazifik. Ein isoliertes Brutvorkommen existiert im s├╝dlichen Afrika. Der Schwarzstorch ist allerdings nirgends h├Ąufig. Dank konsequenter Schutzma├čnahmen br├╝tet der Schwarzstorch seit 1981 wieder regelm├Ą├čig in Hessen.
Als Bruthabitat bevorzugt der Schwarzstorch naturnahe, ruhige Laub- und Mischw├Ąlder mit alten, gro├čkronigen B├Ąumen. Voraussetzung f├╝r die Besiedlung eines Lebenraumes ist das Nahrungsangebot im Umfeld des Neststandortes. Ruhige, abgelegene B├Ąche, Wassergr├Ąben, Teiche, Br├╝che, Sumpfstellen und Waldwiesen sind wichtige Habitatelemente. Haupts├Ąchlich werden Wasserinsekten, Fische, Amphibien, aber auch Regenw├╝rmer und Kleins├Ąuger erbeutet.

Der aktuelle hessische Bestand betr├Ągt ca. 80 Revierpaare mit Schwerpunkten in Vogelsberg, Rh├Ân, Kn├╝ll, Kellerwald und Rothaargebirge.
 
Seitenanfang   zum Seitenanfang