[Stiftung Hessischer Naturschutz]

Fotopreis "Mensch und Natur 2010"

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Preisträger und Preisstifter des Fotowettbewerbs 2010.
Die Fotoausstellung ist in den kommenden Wochen im Besucherpavillon der Brauerei zu sehen.

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Siegerprämie von 5.000 Euro bleibt in Hessen

Rekordeinsendung beim diesjährigen Licher Fotopreis – die traditionelle Ausstellungstour durch Hessen gastiert 2011 erstmals in Darmstadt.

Für die Auswahl der vier prämierten sowie 46 weiteren Fotos der nächsten Wanderausstellung hatte die Jury unter dem Vorsitz von Günter Osterloh dieses Mal so viele Aufnahmen zu sichten wie nie zuvor. "Es waren 2.001 Fotos und damit genau 400 mehr als im Vorjahr", sagte Rainer Noll, Licher Geschäftsführer, in seiner Begrüßungsrede. "Mit dem Fotopreis verbinden wir die Botschaft, dass Natur unseren Respekt und unsere Umsicht braucht. Der Licher Fotopreis spiegelt dabei das aktuelle Verhältnis von Mensch und Natur wieder. Die erneut gestiegene Anzahl der Teilnehmer zeigt: Unsere Botschaft kommt deutschlandweit und in vielen anderen Ländern an und ist präsenter denn je."
Den Sonderpreis "Natur in Hessen" der Stiftung Hessischer Naturschutz nahm Thomas Bölke aus Bad Arolsen für sein Foto "Lichtbringer" entgegen. Hartmut Mai, der stellvertretende Stiftungsvorsitzende, ehrte den Hobbyfotografen mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro.

Als Hauptsponsor und Organisator des Wettbewerbs konnte die Licher Privatbrauerei Dr. Karl Peter Hasenkamp vom gemeinnützigen Verein PrimaKlima – weltweit – e. V. für den Gastvortrag gewinnen. Rainer Noll: "Schon seit 20 Jahren macht sich Herr Dr. Hasenkamp für den Klimaschutz vor allem durch Aufforstung stark. Er wird uns berichten, wie sich das Verhältnis von Mensch und Natur in den vergangenen Jahren gewandelt hat und was jeder einzelne für das Klima praktisch tun kann."

Die Gewinner

Sonderpreis der Stiftung Hessischer Naturschutz
Thomas Bölke aus Bad Arolsen: "Lichtbringer"
Sein Foto "Lichtbringer" entstand an einem Oktobertag 2009 im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Linien, Licht und Schatten wirken beinahe wie ein Gemälde.
Die Jury war von der geheimnisvollen Stimmung und der Symbolik des Bildes angetan: Der Mensch, klein und unscheinbar am Rande der Lichtung, verschwindet beinahe im dunklen Nadelgehölz, doch der Laubbaum lässt das Sonnenlicht durch. Er steht im Rampenlicht und erinnere an die Bedeutung von Mischwald für die Natur in Hessen, ganz besonders für den Nationalpark Kellerwald-Edersee mit seinen teils uralten Buchen.
1. Preis
Aike Völker aus Groß-Gerau: "Der Fotograf"
Der Speditionskaufmann nahm es im Mai am Skogáfoss auf, einem Wasserfall an Islands Südküste, der mehr als 60 Meter in die Tiefe stürzt. Die Juroren werteten die Aufnahme eines Fotografen vor dem gewaltigen Naturschauspiel als faszinierendes Sinnbild für die wahre Dimension von Natur.
Durch die lange Belichtungszeit verschmelzen Wasserfall und Gischt zu einem lichtdurchfluteten Vorhang. Mit handwerklichem Können, einer interessanten Bildkomposition und der Entscheidung, das Motiv in schwarz-weiß aufzunehmen, sei dem Fotograf ein Bild voller Ruhe und Harmonie gelungen – und ein neuer Blick auf ein beliebtes Reiseziel.
2. Preis
Nina Markart aus Graz: „Die organisierte Organisierung (Zapfen)“
Die Studentin der Philosophie und Modedesignerin aus Österreich begeisterte die Jury mit einem inszenierten Motiv, das im Juni entstand.
Das Foto, so die Jury, zeige auf durchdachte und originelle Weise, wie künstliche und natürliche Ordnungsformen ineinandergreifen – vom Menschen bestimmt, eingefädelt, festgesteckt. Die Juroren wurden an das Motto "Zurück zur Natur" erinnert. Eine verwickelte Situation, fotografisch hervorragend umgesetzt.
3. Preis
Michael Hurdaleck aus Köln: "Du bist Natur"
Der Verkehrsfachwirt nahm das Bild im Juni im Königsforst bei Köln auf. Er setzte ein nacktes Männerbein und Holzpfähle in Szene, um auf die Ähnlichkeit und Verletzlichkeit von Mensch und Natur hinzuweisen.
Eine Idee, die die Jury vor allem durch das zaunähnliche Arrangement und den außergewöhnlichen Bildausschnitt überzeugte. Ein witziger Hingucker, der den Betrachter zum Schmunzeln anregt.
Pressekontakt
Bitburger Braugruppe GmbH,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Licher,
Sibylle Trautmann,
In den Hardtberggärten, 35423 Lich,
Tel.: 06404/ 82-51 47, Fax: 06404/ 82-51 17
Pressemitteilung der Licher Privatbrauerei

Download der Pressemitteilung vom 05.11.10 als pdf-Datei

 
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