[Stiftung Hessischer Naturschutz]

Förderantrag

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Downloads > Antrag auf die Gewährung einer Zuwendung durch die Stiftung Hessischer Naturschutz (Förderantrag)

Hinweise zum Förderantrag

Ein vollständiger Förderantrag besteht aus:

1. dem Antragsformular
2. einem ausführlichen Kosten und Finanzierungssplan
3. einer ausformulierten Beschreibung Ihres geplanten Vorhabens

Hinweise zum Zuwendungsverfahren

Im Zusammenhang mit der Beantragung einer Förderung sollten Sie folgendes beachten:

1. Die Zuwendung wird erst nach Vorlage des Verwendungsnachweises ausgezahlt.

2. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Lieferungen und Leistungen über 500 € die Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) bzw. für Bauleistungen (VOB) anzuwenden ist.
Dabei kann bei Lieferungen und Leistungen bis 10.000 € (bei Bauleistungen bis 25.000 €) ohne Mehrwertsteuer eine freihändige Vergabe erfolgen, wenn mindestens 3 Angebote zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit eingeholt werden. Die Ausschreibung ist für evtl. Prüfungszwecke bei Ihnen aktenkundig zu machen.

3. Als Verwendungsnachweis sind Originalbelege - mindestens in Höhe des Zuwendungsbetrages vorzulegen. Wurde eine Zuwendung für mehrere Maßnahmen bewilligt, sind dafür sämtliche Originalrechnungen und Zahlungs-/Bankbelege vorzulegen. Diese Belege erhält der Zuwendungsempfänger unmittelbar wieder zurück mit dem Aufdruck "Für Förderzwecke verwendet".
Rechnungen für Maßnahmen, die vor der Bewilligung begonnen wurden (Auftragserteilung), werden grundsätzlich nicht anerkannt. Die Belege müssen die im Geschäftsverkehr üblichen Angaben enthalten, insbesondere:

a) Name und vollständige Anschrift des Zuwendungsempfängers
b) Zweck der Zahlung
c) Zahlungsbeweis (Quittung des Rechnungsstellers mit Datum und Firmenstempel, bestätigte Bank- bzw. Postüberweisung oder unbestätigter Überweisungsträger zusammen mit zugehörigem Kontoauszug)
d) den unterschriebenen Vermerk "Sachlich und rechnerisch richtig". Bei Vereinen ist die Unterschrift des 1. Vorsitzenden oder des Kassierers erforderlich.
Damit wird die Angemessenheit des Zahlungszwecks sowie die Beachtung der Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bestätigt; ebenso die Richtigkeit der Zahlungsbeträge auch hinsichtlich der Inanspruchnahme von Rabatten, Skonti usw.

3. Bei öffentlichen Veranstaltungen sind dem Verwendungsnachweis ein Programm und ggf. Presseberichte beizufügen.

4. Es können nur Ausgaben anerkannt werden, die im Rahmen des Zuwendungszwecks zwangsläufig entstanden sind.

5. Besteht die Möglichkeit eines Skontoabzugs, so wird nur der um den Abzug verminderte Rechnungsbetrag berücksichtigt. Dies gilt auch, wenn der Zuwendungsempfänger kein Skonto abgezogen hat.

6. Dürfen aus der Zuwendung auch Reisekosten gewährt werden, können höchstens die Sätze nach dem Hessischen Reisekostengesetz anerkannt werden.

7. Nicht anerkannt werden Ausgaben, die vor der Erteilung des Bewilligungsbescheides entstanden sind sowie Ausgaben für Geschenke, Trinkgelder, Fotos, Bewirtungskosten u.ä. Belege, die vom Zuwendungsempfänger selbst ausgestellt sind, und Unterlagen, die nicht den o.a. Formerfordernissen entsprechen, werden ebenfalls nicht berücksichtigt.

Aufgrund der Vorgaben im Hessischen Verwaltungskostengesetz weise ich noch ergänzend darauf hin, dass bei Rücknahme oder Widerruf dieses Zuwendungsbescheides aus vom Zuwendungsempfänger zu vertretenden Gründen eine Gebühr fällig wird.
Fehlerhafte und unvollständige Unterlagen führen zu unnötigen Rückfragen und verzögern die Bearbeitung. Es wird daher um genaue Beachtung der vorstehenden Hinweise gebeten.
Sollte die Vorlage des Verwendungsnachweises aus terminlichen Gründen bis zum im Bewilligungsbescheid angegebenen Datum nicht möglich sein, so bitte ich unter Angabe der Gründe um Mitteilung zum Sachstand und des Zeitpunkts der voraussichtlichen Mittelinanspruchnahme.

Es wird um genaue Beachtung der Hinweise gebeten.

Gefährdete Arten in Hessen

Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus)
Wussten Sie, dass der Frauenschuh in vielen Mythen und Sagen zitiert wird und als Blüte der Göttin Aphrodite bekannt ist?
Der Frauenschuh ist die größte heimische Orchidee. Die Blüte ist eine Kesselfalle für die bestäubenden Sandbienen. Von der Keimung bis zur ersten Blüte vergehen mindestens 4, in der Regel 10-12 Jahre. Die einzelnen Pflanzen werden in Hessen mehr als 25 Jahre alt.
Seltenes erhöht den Reiz es zu besitzen: Hauptgrund für die Seltenheit dieser Orchidee ist das Ausgraben. Leider ist nicht genügend bekannt, dass das Entnehmen von Frauenschuh gesetzlich verboten ist.

Die Schwerpunktvorkommen Deutschlands liegen in den Bundesländern mit größeren Kalkvorkommen: Bayern, Thüringen, Baden-Württemberg. In Hessen beschränkt sich das Vorkommen auf den Norden und Osten des Landes. Aktuell existieren in Hessen noch 39 Vorkommen in 27 Gebieten. 1990 existierten noch über 80 Vorkommen. Damit ergibt sich ein Rückgang von mehr als 50% innerhalb von 15 Jahren!
 
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